Die Weltelite des Rudersports gibt sich am Wochenende bei der „100. Internationalen Hügelregatta“ auf dem Essener Baldeneysee (GER) ein Stelldichein. Eine renommierte und zugleich stark besetzte Regatta, bei der in diesem Jahr auch die WM-Dritte Magdalena Lobnig im olympischen Damen-Einer am Start stehen wird. „Ich freue mich schon sehr darauf, denn ich brauche schön langsam wieder das Adrenalin, das Kribbeln, das man bei einem Rennen einfach hat.“

Nach dem Saison-Auftakt bei den Croatia Open in Zagreb, wo die ÖRV-Athletin ihren ersten Sieg im Jahr 2018 einfahren konnte, waren die letzten Wochen von intensiven Trainingseinheiten geprägt. „Bei solch einem Trainingsblock ändert sich aber der Rhythmus nicht wirklich, deshalb sind die Rennen am Samstag und Sonntag eine willkommene Abwechslung und sie werden vor allem für den bevorstehenden Weltcup-Auftakt richtungsweisend sein. Denn jetzt beginnt die heiße Phase“, meint die 27-jährige Gesamtweltcupsiegerin, die auch in dieser Saison Großes vorhat: „Konstant in die Medaillenränge rudern.“

Von 1. bis 3. Juni geht die erste Weltcup-Station in Belgrad in Szene, rund drei Wochen später steht dann der Heimweltcup in Linz-Ottensheim auf dem Programm, ehe Mitte Juli in Luzern der Weltcup-Showdown steigt. Die zweite Saisonhälfte steht im Zeichen von Großereignissen: Die EM in Glasgow findet Anfang August statt, die WM im bulgarischen Plovdiv Mitte September.

Die Vorbereitung auf die ersten Saison-Highlights lief bis dato planmäßig, auch die Form sorgt für jede Menge Zuversicht. „Körperlich fühle ich mich richtig stark. Im Grunde geht es jetzt nur noch um den Feinschliff beim Setting. Dafür eignen sich Rennen wie die Hügelregatta natürlich perfekt, da kann man noch Dinge ausprobieren, damit beim ersten Weltcup-Einsatz in Belgrad dann alles perfekt passt.“

Da in der Damen-Einer A-Klasse nur fünf Boote gemeldet sind, bestreitet Magdalena Lobnig keine Vorläufe, am Samstag und Sonntag dafür je einen Finallauf.

Weitere Infos und Zeitpläne unter: www.errv.com

Quelle: ÖOC

Fotocredit: GEPA/ÖOC/Kelemen