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bootstechnik:ruder:ueberriff

Übergriff (Skullieren)

Unter dem Übergriff wird die Länge der Überlappung der beiden Ruder beim Skullieren verstanden. (Er lässt errechnen, indem man den Innenhebel eines Ruders mit dem Faktor 2 multipliziert, und den Dollenabstand abzieht.)

Übergriff

Der Übergriff erleichtert es, das Boot beim Vorrollen gut zu balancieren. Er sollte so gewählt werden, dass die Hände einander beim Vorrollen möglichst wenig im Weg sind.


Je länger der Innenhebel (bei gleichem Dollenabstand), desto größer der Übergriff.

Als Richtwert kann gelten, dass große Männer einen Übergriff von etwa 18 cm haben sollten, kleinere Ruderer/Ruderinnen sollten etwas geringer Übergrifflängen wählen.


Die Länge des Übergriffs beeinflusst,

  • wie bequem die Hände beim Anrollen geführt werden können. Ein längerer Übergriff lässt den Händen mehr Platz, ohne den Höhenunterschied zwischen linkem und rechten Ruder zu groß werden zu lassen.
  • wie leicht es ist, das Boot beim Vorrollen zu balancieren - sehr kurze Übergriffe erschweren die Balance.
  • wie weit die Arme in der Auslage geöffnet werden können. Je länger der Übergriff, desto kleiner der Auslagewinkel.

Die meisten Ruderer/Ruderinnen kommen mit Standardeinstellungen gut zurecht.


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bootstechnik/ruder/ueberriff.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/10 17:09 von veronikaebert