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schlagzyklus:anrollen:prinzipien

Prinzipien des Anrollens

Gefühlvolles, kontrolliertes Anrollen - der Bootslauf wird so wenig wie möglich gestört


Das Anrollen gelingt besonders gut, wenn die nachfolgenden Prinzipien beachtet werde.


Maximale Entspannung

Das Vorrollen sollte so locker wie möglich erfolgen , es ist DIE Phase der Entspannung


Bootslauf nicht stören

Viele Ruderer/innen meinen, dass sie sich beim Anrollen aktiv in Richtung Heck bewegen sollen. Diese Vorstellung verleitet dazu, mit zu großer Geschwindigkeit in Heck zu „schießen“.

Zu rasches Anrollen hat unterwünschte Effekte:

  • Abbremsen des Bootes durch die rasche Verlagerung der Körpermasse
  • der Einsatz kann - aufgrund der raschen Bewegung - nicht exakt erfolgen, der Schlag wird zu kurz

Bewegung des Bootes gegenüber dem Körper

Besser geeignet ist die Vorstellung, dass der Ruderer/die Ruderin einfach sitzen bleibt, und das Boot unter dem Körper „durchfährt“. Die Beine geben nach und lassen das Boot ungestört weiterfahren. Der gleichmäßige Bootslauf wird so wenig wie möglich gestört.

Das richtige Gefühl beim Anrollen:

Ich bleibe ruhig sitzen, das Boot fährt weiter, die Zehen verankern sich im Schuhoberstoff. Es ensteht das Gefühl, dass ich über die Handgelenke - wie durch eine Schnur - langsam in Richtung Heck gezogen werde.


Aufrecht sitzen

Übungen zur richtigen Haltung

Die Bewegung des Kopfes und der Schultern erfolgt parallel zur Wasseroberfläche: die Ruderblätter bewegen sich ebenfalls parallel zum Wasser.

zu weite Neigung des Oberkörpers in Richtung Heck (links) - gute Körperhaltung (rechts).

Ein typischer Fehler ist, dass der Oberkörper beim Vorrollen Richtung Heck gelehnt wird, und der Kopf nach unten geht.


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schlagzyklus/anrollen/prinzipien.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/25 13:04 von veronikaebert