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schlagzyklus:fehler:anrollen

Häufige Fehler beim Anrollen

1. Zu rasches Rollen in die Auslage („in die Auslage schießen“)

Korrekter Oberkörperwinkel (rot), zu starke Neigung des Oberkörpers in Richtung Heck (weiß): Damit ist es nicht möglich, mit kontrollierter Gescwhindigkeit anzurollen

Ruderer/innen, die das Anrollen als aktives Rollen Richtung Heck verstehen, neigen ihren Oberkörper nach dem Abdrücken oft bereits stark Richtung Heck. In dieser Position ist es nicht möglich, die Anrollgeschwindigkeit zu dosieren.

Zu rasches Rollen vor dem Einsatz macht einen präzisen Einsatz unmöglich. Das exakte Timing kann nur gelingen, wenn die Bewegung davor nicht zu schnell ist.

Eine indirekte Ursache für zu schnelles Anrollen können zu harte Hebeleinstellungen sein, wenn der Ruderer/die Ruderin versucht, die gewünschte Schlagzahl durch zu rasches Rollen zu erzielen.

Eine aufrechte Körperhaltung mit dem Schwerpunkt über dem Sitzbein ermöglicht es, den Bootslauf (die Bootsgeschwindigkeit) zu fühlen, und weich in Hüfte, Knien und Sprunggelenken nachzugeben, wenn das Boot unter dem Gesäß durchfährt.

Stoppschläge sind eine Möglichkeit, die Anrollgeschwindigkeit übungsweise zu reduzieren.


2. Zu wenig Entspannung:

Große Energieverluste entstehen bei mangelnder Entspannung, alle Gelenke sollten weich nachgeben.

Je besser es gelingt, sich beim Anrollen zu entspannen, desto kraftvoller kann der nächste Ruderschlag erfolgen.

Der bewusste Wechsel zwischen Anspannung (Durchzug) und Entspannung macht den Ruderschlag nicht nur effizient, sondern auch genussreich - in der Ruhe liegt die Kraft, ein fast meditatives Erleben ist möglich.


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schlagzyklus/fehler/anrollen.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/10 13:26 von veronikaebert