Einleitung einer Umkehrbewegung

Beim Rudern gibt es zwei Umkehrbewegungen:

Abb. Heckwärtige Umkehrbewegung (links) und bugwärtige Umkehrbewegung ((rechts)


Bewegungen, bei denen Kraft übertragen werden soll, gelingen gut, wenn die Bewegung gut vorbereitet ist, und somit in der Muskulatur eine Vorspannung aufgebaut wird.

Das bedeutet, dass die Bewegungsgeschwindigkeit vor dem Umkehrpunkt verringert werden muss, um Vorspannung für die Gegenbewegung einleiten zu können.

Das gelingt, wenn der Ruderer/die Ruderin NICHT in die Auslage „schießt“. bzw. im Endzug zum Körper „reißt“.


Analogie aus anderen Sportarten:

Tennis Tennisspieler/innen holen mit dem Schläger aus, bevor sie den Ball schlagen. Dabei wird Vorspannung aufgebaut, und der Schläger vor dem Kontakt mit dem Ball beschleunigt.

Folge von Strecksprüngen Bei einem Strecksprung, der Ruderbewegung ähnelt, wird, sobald die Füße den Boden berühren, die Bewegung zuerst abgebremst, und aus diesem Abbremsen der nächste Sprung eingeleitet.

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