Nach der „Indoor“ und dem Trainingslager Sabaudia ist nun auch das Oster-Trainingslager Völkermarkt – der dritte Fixtermin der Olympia-Saison 2016 – vorüber. Und: die positive Entwicklung geht weiter.
Im Senioren A-Bereich wurden nun neben den beiden bereits für Rio qualifizierten Booten (im Damen Einer Magdalena Lobnig und im Herren Doppelzweier Sieber / Sieber), wieder zwei weitere Boote in Hinblick auf die Restquoten-Regatta formiert. Der im Vorjahr nur hauchdünn an der Qualifikation gescheiterte Herren Leichtgewichts Vierer ohne wurde neu besetzt: Markus Lemp (WLI) und der erst 19-jährige Julian Schöberl (OTT) bringen nun frischen Wind in die Mannschaft und ersetzen somit Joschka Hellmeier und Matthias Taborsky (beide PIR), die sich aus gesundheitlichen bzw. persönlichen Gründen vorerst aus der Mannschaft zurück gezogen haben. Trainiert wird die Mannschaft (mit Florian Berg und Alexander Chernikov) weiterhin von Carsten Hassing.

Bei den Damen sind die Würfel gefallen: Als aussichtsreichste Mannschaft hat sich der Doppelzweier in der Besetzung Lisa Farthofer (OTT) / Leonie Pless (DOW) herauskristallisiert. Der Trainer der Mannschaft ist ein bereits erfahrener Damen-Trainer: Kurt Traer. Die olympische Restquoten-Regatta findet ab 22. Mai 2016 am Rotsee in Luzern / Schweiz statt.

Im Senioren B-Bereich gibt es heuer eine hohe Anzahl von erfolgsversprechenden Athleten bzw. Mannschaften. Da im Gegensatz zur A-Mannschaft (lediglich in Hinblick auf die Restquotenregatta) der Qualifikationsmodus bei den U23 und den Junioren unterschiedlich ist, kann hier noch nicht von endgültigen Mannschaften gesprochen werden. Vorgeschlagene Mannschaften werden erst nach den Qualifikationsregatten bestätigt. Neben zumindest einem Doppelzweier und einem Vierer ohne der Herren, könnte es vor allem bei den leichten Damen zu interessanten Konstellationen kommen. Die Mannschaften sind vor allem hier noch nicht formiert, die Athleten hochmotiviert.

Auch bei den Junioren tut sich was: Wie schon in den Jahren zuvor kann hier wieder auf eine relativ hohe Anzahl von motivierten Burschen und Mädchen gezählt werden. Eine Besonderheit ist die Leistungsdichte an der Spitze, die bereits auf der Ergebnisliste der Indoor-Meisterschaft zu bemerken war.

Bei den Paras schreitet die Etablierung der Mannschaft samt Trainerstab weiter voran und man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.