Anlässlich des 50. Geburtstages der Johannes Kepler Universität (JKU) wurde die Linzer Klangwolke am 10. September mit einem ganz besonderen Ereignis – einem Ruderrennen in der Königsdisziplin, dem Achter – bereichert. Jeweils ein Frauen- und ein Männerachter der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Wien haben beim ersten AUSTRIAN BOAT RACE um 20:30 Uhr auf der Donau in Linz ihre Kräfte gemessen. Ganz nach dem berühmten Vorbild Oxford gegen Cambridge wurde dieser Wettkampf auf der fließenden Donau, also unter schwierigen Bedingungen, ausgetragen. Diese Idee des JKU Rektors Meinhard Lukas könnte den Beginn einer langen Tradition darstellen. Denn auch die Universität Wien zeigt sich – allen voran Rektor Heinz Engel – von der Idee begeistert.

Dieses erste AUSTRIAN BOATRACE sollte ein ganz besonderes werden, da es in der Dunkelheit ausgetragen wurde. Das war auch für die Ruderer und Steuerleute eine weitere Herausforderung. Die Strecke zwischen der Nibelungenbrücke und dem Brucknerhaus war ausgeleuchtet, trotzdem ist ein Ruderrennen in der Nacht alles andere als alltäglich. Bereichert durch Sondereffekte des Klangwolkenteams, die auch die Boote sichtbar machten und tolle Bilder auf die Videowalls brachten, waren die beiden Wettkämpfe ein ganz besonderes Erlebnis für die mehr als 100.000 Zuschauer im Donaupark.

Gespannt blickte man dem Ausgang des Rennens entgegen. Im Frauenrennen wurde das Team JKU WIKING LINZ bestehend aus Ruderinnen der Linzer Traditionsklubs ISTER LINZ und WIKING LINZ seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und darf den Pokal des Frauenachters des AUSTRIAN BOATRACE an den Campus der JKU bringen. Der Frauenachter JKU WKING Linz nimmt heuer erstmals in der deutschen Ruderbundesliga teil. Die kurze Strecke und die oft geübte Abstimmung kamen den acht Linzer Ruderinnen sicher entgegen.

Bei den Männern setzte sich das Boot der Universität Wien – auf den letzten Metern vom Team der JKU Linz stark bedrängt – schließlich mit einer halben Bootslänge durch und holte den ersten Pokal des Männer-Achters AUSTRIAN BOATRACE an die Universität Wien.

Organisator und rennsportlicher Leiter Boris Hultsch des RV Wiking Linz zeigte sich angetan: “Es war für Zuschauer und Aktive eine tolle Sache. Gänsehautfeeling war für die Sportlerinnen und Sportler garantiert. Wann gibt es sonst Rudersport in dieser Ausprägung vor 100.000 Zusehern? Es war für alle ein großartiges Erlebnis!“