Der dritte Renntag der Ruder-Bundesliga war mit Rang fünf wieder ein toller Erfolg für das Achterteam von Banner JKU WIKING Linz.

Nach verhaltenem Start im Zeitfahren mit Rang sieben steigerten sich die jungen Damen des RV Wiking Linz und Ister Linz von Rennen zu Rennen. Das Hundertstelpech vom zweiten Renntag in Hamburg  (Endrang 7) noch im Kopf wollte es das Team am idyllischen Aasee im Zentrum der Studentenstadt Münster gegen seine unmittelbaren Tabellennachbarn wissen. Im Halbfinale ruderten die Sportlerinnen gegen Verfolger Hamburg zu einem tollen Sieg und wehrten somit den Angriff der Frauen von der Alster, die in der Gesamttabelle auf Rang sieben unmittelbar hinter ihnen liegen und in diesem Rennen wirklich alles probierten, ab.

Im Finale um Platz fünf ging es dann gegen die starken Sprinterinnen aus Essen-Kettwig, die in der Tabelle auf Rang 5 also einen Platz vor Banner JKU WIKING Linz (6. Platz in der Gesamttabelle) liegen. Mit einem guten Start und unbändigem Siegeswillen zeigten die Sportlerinnen ein wesentlich besseres Stehvermögen als ihre Konkurrentinnen und schlossen den Renntag mit einem Sieg ab.

Damit knüpften die Linzer Ruderinnen an das Leistungsniveau des ersten Renntages an. In der Gesamtwertung wurde der hervorragende  sechsten Rang gefestigt und der Abstand auf Rang fpnf verringert, sodass hier an den verbleibenden beiden Renntagen auch noch etwas möglich ist.

Diesmal haben wir im direkten Duell zeigen können, dass unsere „Batterien“ besser aufgeladen waren und wir in den letzten Rennen mehr Power hatten als unsere Gegnerinnen“, sagt Schlagfrau Marie Steinbeck und fügt hinzu: „Heute haben wir besonders hart gekämpft und gezeigt, dass wir mit allen Booten um den Sieg kämpfen können. Auch nach vorne zu Rang drei hat nicht sehr viel gefehlt. Der Renntag war wirklich lange und das fünfte Rennen kostete besonders viel Überwindung. Aber wenn man am Ende des Tages belohnt wird, macht das alles sehr viel Spaß“.

Heute haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir fuhren über den gesamten Renntag konstant schnelle Zeiten und hatten kaum Schwankungen drinnen, während andere Teams in den letzten beiden Renen etwas mehr zu kämpfen hatten,“ sagt Teamleiter Boris Hultsch.

Vor den letzten beiden Bewerben in Leipzig im August und in Berlin im September wird das Team noch ein Trainingslager absolvieren, um dann in der stärksten Sprintliga der Welt vielleicht noch etwas weiter nach vorne zu stoßen.

 

Copyright – Quelle: „Pischke/Ruder-Bundesliga“