Im Rahmen des Ruderweltcups auf dem Rotsee in Luzern gibt es in der Mittagspause alljährlich ein Junioren Rennen – den Städteachter. Seit 2012 stand immer eine Wiener Achterauswahl mit größtenteils LIA Belegschaft auf dem Stockerl. Die Ränge 7/3/1/1/1/2 der letzten 6 Jahre zeigen, dass Wien immer zu den Sieganwärtern gezählt hat. Auch wenn in letzter Zeit weniger wirkliche Städteachter sondern eher Nationalachter dabei waren tut das der Veranstaltung keinen Abbruch, denn inmitten der absoluten Weltklasse zu starten und auch zu trainieren ist für junge Ruderer schon etwas ganz Besonderes.

Qualifiziert haben sich dieses Jahr für den Achter : Schlagmann M.Holler, A.Finster, L.Anstiss, J.Weberndorfer, B.Neppl (alle LIA), M.Animashaun DOW, M.Hornacek STAW und für den erkrankten L.Finster LIA sprang P.Laggner OTT ein. Gesteuert hat als allerjüngste Teilnehmerin (2004) der Rotseeregatta Magdalena Hornacek STAW.

9 Boote aus 4 Nationen SUI, GER, ITA, AUT hatten gemeldet von denen sich acht in zwei Abteilungen zum Vorlauf am Samstag einfanden. In der ersten Abteilung siegte ein Boot aus Italien (Campania Felix) sehr eindrucksvoll mit einer Wahnsinnszeit für Junioren von 5:47. In der zweiten  Abteilung siegte Wien auch eher locker, allein die Zeitdifferenz von zehn Sekunden zu den Siegern der ersten Abteilung machte etwas stutzig – vielleicht spielte der Wind eine Rolle – dachten die Wiener halt !

Sonntag 

Ein Boot aus der Schweiz wurde disqualifiziert, man hat die Mannschaft beim Schummeln erwischt – es wurde ein Ruderer hineingemeldet der schon Senior war – und das in der korrekten Schweiz – ein echter Skandal ! Da waren es dann nur mehr Sieben, und die ließ man dann auch in einer Abteilung auf sieben Bahnen gegeneinander fahren.

Die Italiener ließen vom ersten Startschlag weg keine Zweifel aufkommen wer hier gewinnen würde. Sie ruderten Schlag um Schlag auf und davon. Die zweite Position hielt von Anfang an der Wiener Achter und es bot sich den Zuschauern ein kurioses Bild – einsam 10sec in Führung die Italiener vor Wien, eine weitere Länge dahinter das Boot aus der Lombardei und um den dritten Platz ein ziemliches Gerangel.

 

Bericht Kurt Sandhäugl