Am Wochenende fand in Klagenfurt die 84. Internationalen Kärntner Ruderregatta statt.  Für das ÖRV-Betreuerteam eine hervorragende Gelegenheit, um sechs Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Belgrad weitere wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

 

„Es war wieder sehr aufschlussreich,  auch wenn auf Grund des harten Wassers die Highspeed-Normen nicht erreicht werden konnten„, berichtet ÖRV-Trainer Wolfgang Sigl. Auch Kurt Traer zeigte sich zufrieden: „Die Bedingungen waren sehr gut. Die Leistungen lagen eng beieinander.“ 

In verschiedenen Bootsklassen wurden die Teams mehrmals umgestellt. Auch bei den Leichtgewichts-Doppelzweiern mit den beiden Olympia-Teilnehmern Paul und Bernhard Sieber sowie Julian Schöberl und Rainer Kepplinger. „Wir werden alles genau analysieren und uns mit den Athleten besprechen. Beim schweren Vierer haben wir Varianten mit unseren beiden jungen Athleten Mattijs Holler und Patrick Laggner ausprobiert, aber auch das Quartett von vor einer Woche in Zagreb mit Florian Walk, Gabriel Hohensasser, Rudolph Querfeld und Maximilian Kohlmayr eingesetzt. Ich denke, wir sind im Hinblick auf den Weltcup-Auftakt in Belgrad Anfang Juni auf einem guten Weg. Im Einer hat Lukas Reim wie schon beim Croatia Open überzeugt. Das gilt übrigens auch für Matthias Taborsky im Leichtgewichts-Einer“, erläutert Sigl.

Im leichten U23-Doppelzweier der Männer besteht der Kader aus zehn Athleten. ÖRV-Trainer Fabio Becker: „Wir testen alle Team-Kombinationen durch. So schaffen wir die größtmögliche Fairness. In Klagenfurt standen die ersten vier Rennen auf dem Programm, kommende Woche folgen noch fünf weitere.“ Wirklich sehr gute Fortschritte macht auch der U23-Männer-Doppelvierer rund um Schlagmann Max Rachbauer.

Im leichten Frauen-Doppelzweier steht die Besetzung für den ersten Weltcup mit Laura Arndorfer und Lousia Altenhuber unter der Verantwortung von ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing bereits. „Ein sehr ambitioniertes Team. Es wird sehr interessant, wie sich die beiden im Weltcup schlagen. Auch im leichten Einer sieht es mit Anja Manoutschehri gut aus“, berichtet ÖRV-Trainer Traer. Im leichten U23-Doppelzweier sei man mit Alexandra Breschan und Valentina Tollinger ebenfalls sehr gut aufgestellt. Für den schweren U23-Doppelzweier kommen mit Miriam Kranzlmüller, Chiara Halama und Johanna Kirstof drei Athletinnen in Frage. Hier gilt es, das schnellste Boot noch zu finden. Traer: „In Summe bin ich mit dem Leistungsniveau sehr zufrieden. Es geht in die richtige Richtung. Wir sind deutlich weiter als noch vor einem Jahr!“

ÖRV-Aushängeschild Magdalena Lobnig war in Klagenfurt nicht am Start. Die Gesamtweltcupsiegerin und WM-Dritte 2017 wird als letzte Standortbestimmung vor dem Weltcup-Auftakt in Belgrad (1. bis 3. Juni) in drei Wochen die 100. Internationale Hügelregatta am Essener Baldeneysee bestreiten.

Das ÖRV-Betreuerteam freute sich in Klagenfurt auch über eine Vielzahl toller Ergebnisse im Juniorenbereich im Hinblick auf die anstehende Europameisterschaft Ende Mai in Gravelines (FRA).

Saison-Highlights WM, EM und Heim-Weltcup!

Neben der Europameisterschaft in Glasgow (2. bis 5. August) und der Weltmeisterschaft in Plovdiv (9. bis 16. September) steuert die rot-weiß-rote Flotte ein Jahr vor der Heim-WM in Ottensheim mit dem Weltcup (22. bis 24. Juni) einem dritten Saisonhöhepunkt entgegen.