Eigentlich wollte Magdalena Lobnig nach ihrem Urlaub in der vergangenen Woche die Reise in die USA antreten, um quasi zum Saisonabschluss bei der Head of the Charles-Regatta in Boston und dem Philadelphia-Gold-Cup an den Start zu gehen, sich mit der „Crème de la Crème“ des Rudersports zu messen. Doch eine Verletzung machte die Pläne der WM-Dritten und Vize-Europameisterin 2018 zunichte.

Plötzlich höllische Schmerzen im Training machten eine Ultraschalluntersuchung notwendig. Sehneneinrisse, ein Ödem sowie eine Sehnenscheidenentzündung im linken Arm lautete die bittere Diagnose. Vier bis sechs Wochen wird die ÖRV-Athletin pausieren müssen. Lobnig setzt auf intensive Therapie. Eine Operation hofft sie, vermeiden zu können.

„Diese Zwangspause bedeutet, dass ich mir neue Trainingsreize suchen muss. Eine Krise bietet auch immer eine Chance, neue Dinge auszuprobieren und sich neuen Herausforderungen zu stellen, den Körper und Kopf neu zu fordern, um letztendlich wieder hungrig auf gewohnte Trainingsmuster zu werden“, lässt die 28-Jährige trotz des Rückschlags den Kopf nicht hängen, gibt sich vielmehr kämpferisch.

 

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