Der Österreichische Ruderverband fokussiert seine Kräfte auf die Olympischen Spiele 2020. Olympia-Starterin Magdalena Lobnig wird in der Vorbereitung auf die Olympia-Saison wieder von ihrem langjährigen Coach Kurt Traer trainiert. 

Die Ergebnisse der heurigen Ruder Weltmeisterschaft in Ottensheim haben den Österreichischen Ruderverband in die positive Situation gebracht, zum illustren Kreis jener 26 Rudernationen zu gehören, die einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 erringen konnten. Das ambitionierte Ziel des ÖRV ist nach wie vor die Qualifikation von insgesamt drei Booten für die Olympischen Spiele in Tokio 2020.

Der ÖRV freut sich, heute das positive Resultat von intensiven Gesprächen mitteilen zu dürfen.

Im Damen Einer hat Magdalena Lobnig bei der Heim WM in Ottensheim mit Rang neun den ersten Quotenplatz gesichert. Diesem Erfolg folgte jetzt noch ein weiterer für die Verbandsspitze und Magdalena Lobnig: Kurt Traer, der langjährige Coach der 29-Jährigen, konnte als Trainer zurückgeholt werden. Mit altbewährten Methoden und auch mit neuen Impulsen wird die Olympia-Vorbereitung von Magdalena Lobnig nun in punktueller Zusammenarbeit und fachlichem Austausch mit dem erfolgreichen deutschen Trainer Robert Sens gestaltet. Kurt Traer und Robert Sens kennen und schätzen sich seit Jahren und bilden ein Team in enger Zusammenarbeit mit ÖRV-Sportdirektor Norbert Lambing, der das benötigte Umfeld absichert.

Präsident Nussbaumer: „Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis unserer intensiven Bemühungen. Kurt Traer ist der Trainer, der Magdalena an die Weltspitze geführt hat und ich bin sehr froh, dass er wieder im Boot ist. Robert Sens kenne ich seit meiner Zeit als aktiver Olympionike und wir haben immer einen regelmäßigen Austausch gepflegt. Wir können nun mit diesem Trainerduo die perfekte Betreuung von Magdalena umsetzen – diese Kombination war Magdalenas Wunsch und ist gemeinsam mit der starken Führung des ÖRV ausgearbeitet worden. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit.“

Magdalena Lobnig: „Diese Struktur, die wir gemeinsam ausgearbeitet haben, ist aus meiner Sicht die optimale Lösung für mich und sie gibt mir schon jetzt viel Sicherheit. All meine Trainingsbereiche können mit diesem Team abgedeckt werden und ich bin äußerst happy, dass ich ab nun wieder auf die Expertise von Kurt zurückgreifen kann.“

Des Weiteren wurde der gesamte olympische Bereich im ÖRV strukturell adaptiert. Ab Mitte Oktober werden jene Bootsklassen, die sich noch für die Olympischen Spiele qualifizieren können von jeweils einem Headcoach verantwortet, dessen einzige Aufgabe die Qualifikation der ihm überantworteten Mannschaften und das Erreichen eines möglichst guten Ergebnisses bei den Olympischen Spielen sein wird.

Präsident Nussbaumer: „Diese Maßnahmen erlauben uns, besonders fokussiert zu arbeiten und die außergewöhnlichen Chancen, die sich uns 2020 bieten wahrzunehmen.“