203 Ruderer aus 16 Nationen waren am Start.

Unter stärkster ausländischer Beteiligung konnten sich österreichische Ruderer hervorragend behaupten.

Die „Rosen vom Wörthersee“ erruderten heuer Tamas Bence (wie auch 2018) aus Ungarn und Ute SIMMA vom RV Wiking Bregenz.

Trotz der Starken Beteiligung von Ruderern u.a. aus der Türkei, Griechenland, England und allen österreichischen Nachbarländern konnten mehrere Klassensiege von österreichischen Ruderern erzielt werden. Unter idealsten Bedingungen wurden in 11 Gruppen jeweils ca. 25 -30 Ruderer im Vier-Minuten-Abstand vom Start gelassen. Souverän durchgeführt von Jurypräsident Manfred Gschwindl unterstützt von Hermann Schönthaler, Kurt Peterle und Kathi Lobnig und Nora Pfandlsteiner.

Allen voran Alexander Maderner (STA) vor Ruderern aus Italien in der Männer-Klasse B. In dieser, von ausländischen Ruderern am stärksten besetzten Klasse, startete lediglich Alex als einziger österreichischer  Ruderer.

In der Gruppe M konnte sich Andreas Pinzek (LIA) vor Niklas Sageder (DLI) als Sieger in die Ergebnisliste eintragen.

In der Klasse MMA erruderte Bernhard Sieber den zweiten Platz mit der schnellsten Zeit aller österr. Teilnehmer.

In der Gruppe MMB konnte Marko Milodanovic (DBU) den Sieg vor Johannes Pilz und dem starken Italiener Antonio Zonta (ITA) errudern.

Bei den MMD erreichte Heimo Hinterer (IST) und in der Klasse MME  Robert Steiner (WSP) jeweils den dritten Platz im starken ausländischen Feld.

In der Gruppe MMF nahm Walter Vogel (DOW) wie auch im Jahr zuvor, vor dem starken Ruderer aus Deutschland den Siegerpokal in Empfang.

Ellyce Stehlin (STW) sicherte sich den Sieg in der Klasse MWA und Ute Simma (WIB) gewann die „ROSE vom Wörthersee“ und die Klasse MWC.

Souverän wie in den Jahren zuvor sicherte sich Veronika Ebert (AUS) die Klasse MWD und zugleich Ihren 18. Klassen-Sieg bei der ROSE.

Monica Hauck (TUL) erruderte in der Klasse MWE ebenso sicher wie Renate Podesser (NOR) den Sieg in der Klasse MWF. Als Seriensiegerin war auch Gerlinde Büttner (STAW) in der Klasse MWI unterwegs.

Bedauerlich ist, wahrscheinlich wegen Terminkollisionen, dass sich nur ein Jugendlicher Ruderer, Paul Cerjak (RCG) in der Klasse JMA und kein österreichischer Jugendlicher in der Klasse JMB an die 16-km-Strecke wagte. Ebenso bei den Damen war in der Klasse JW und JWB keine einzige österreichische Ruderin am Start.  Eine Gelegenheit sich mit ausländischen Ruderinnen zu messen wurde nicht genützt.

53 Ruderer sind bereits 10 – 18 Mal bei der Rose am Start gewesen und erhielten für ihre Treue Erinnerungspräsente.
Erwin Werkl vom VST Völkermarkt hatte seinen 20. Start bei der 20. ROSE. Gratulation.

Immer wieder ist es für die Ruderer ein Erlebnis auf dieser langen Distanz ihre Ausdauer und Durchsetzungskraft zu überprüfen. Es geht nicht immer darum Erster zu sein, sondern der Großteil der Teilnehmer will die eigene Fitness und Stärke testen. Jeder der Teilnehmer ist ein Sieger über sich selbst. Am 10. Oktober 2020 findet die nächste „Rose vom Wörthersee“ – Regatta statt. Wir vom RV Albatros hoffen, dass ihr alle wieder dabei seid.

Willy Koska