Das Internationale Olympische Komitee und das japanische Organisationskomitee trafen gestern, Dienstag, die einmalige Entscheidung, das größte Sport-Event der Welt erstmals in seiner Geschichte zu verschieben. Die Olympischen Sommerspiele sollen 2021 stattfinden.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer: „Ich begrüße diesen Schritt des IOC, der japanischen Regierung und des japanischen Organisationskomitees. Die Sicherheit und Gesundheit aller Athleten, Trainer und Zuschauer wurde damit in den Vordergrund gestellt.Die nächsten wichtigen Fragen für uns sind, wann die Spiele und die weiteren Qualifikationsregatten nun stattfinden werden. Hier sind wir im engen Austausch mit der FISA.

Wir unterstützen unsere Mannschaften dabei, sich möglichst gut auf die neue Situation einstellen zu können. Im Moment ist jedes Training sehr schwierig aber wir versuchen Lösungen zu finden, damit wir bald zumindest eingeschränkt trainieren können. Die Verschiebung nimmt auch hier etwas Druck aus der Situation. Insgesamt bietet die Verschiebung viele Chancen aber auch Herausforderungen, die wir gemein bestmöglich bewältigen werden.“

ÖRV-Vizepräsident Walter Kabas: „Grundsätzlich ist es gut, dass die Olympischen Spiele verschoben worden sind, eine Durchführung wäre nicht möglich und nicht zu verantworten gewesen. Wir stehen mit den wichtigsten Stellen, dem ÖOC und dem Weltverband FISA, in Abstimmung wie das weitere Vorgehen sein wird. Für die Athleten ist es eine Herausforderung im Zeitplan und in ihrer gesamten Lebensplanung. Wir vom Verband sehen es als unsere Aufgabe, die Athleten zu unterstützen und für die weitere Zusammenarbeit mit ihren Trainern eine klare Linie zu geben.“

ÖRV-Sportdirektor Norbert Lambing: „Dies ist eine für alle noch nie dagewesene Situation, die allerdings für junge Athleten die Chance bietet, das Jahr optimal für sich zu nützen. Bei konsequenter Vorbereitung unter optimalen Bedingungen kann ein neues Leistungsniveau erreicht werden. Der ÖRV setzt alles daran mit seinen Trainern und Athleten weiter professionell zu arbeiten, um sich auf die Olympischen Spiele, jetzt eben im Jahr 2021, vorzubereiten.“