Seit 16. Juli absolvieren 19 A-Kader-Athleten des ÖRV ihr zweites Trainingslager unter Neo-Nationalteamtrainer Robert Sens. Nach drei Wochen am Weißensee im Juni und Anfang Juli, schuften Magdalena Lobnig und Co. nun in Obertraun am Hallstätter See.

„Ich bin von den Rahmenbedingungen begeistert. Das BSFZ Obertraun ist top, das Wetter könnte allerdings etwas besser sein. Wir hatten bereits viel Regen. Andererseits sollte man eigentlich dankbar dafür sein“, spricht Sens den zu geringen Niederschlag in den ersten Monaten des Jahres an.

Auf dem Programm stehen viele Kilometer am See, ausgiebige Radtouren und Wandern sowie intensives Krafttraining. „Wir arbeiten viel im Grundausdauer-Bereich. Die Belastung-Verträglichkeit ist bei den Athleten schon wesentlich besser geworden“, zeigt sich der 42-jährige Deutsche mit der Entwicklung in den ersten Wochen seiner Tätigkeit als ÖRV- Nationalteamtrainer zufrieden.

Im Rahmen der Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt, die Europameisterschaft von 9. bis 11. Oktober in Poznan/Polen, wird es noch ein drittes Trainingslager geben. Ab 19. August steht in Ottensheim Wettkampftraining im Mittelpunkt. Sens: „Wir marschieren vorwärts, der Weg stimmt!“

Die EM ist aber nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum mittelfristigen Ziel „Olympia 2021 in Tokio“. Die Sommerspiele mussten bekanntlich aufgrund der Covid-19-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. 

Fotocredit: Julius Hirtzberger