Am vergangenen Wochenende fanden in Linz-Ottensheim die Ausscheidungsrennen im Junioren- und U23-Bereich für die Europameisterschaften statt. Für die qualifizierten Athleten startet bereits am 1. August die intensive Vorbereitung mit einem 16-tägigen Trainingslager in Völkermarkt.

Die Ausgangslage war durch den Corona-bedingten Trainingsausfall in der Vorbereitung nicht einfach. „Die Ausgangssituation war schwierig, dies muss man in der Betrachtung der Gesamtsituation einbeziehen“, sagt ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens. „Wir hatten eine schwierige Situation mit Corona und durch die Situation auch mehrere Wochen an Training verloren. Man sieht, dass Trainingskilometer und Kilometer mit hohen Geschwindigkeiten fehlen.“ 

Und dennoch, mit den gezeigten Leistungen zeigte sich der 42-jährige Deutsche durchaus zufrieden. „Wir haben alles in allem ein gutes Niveau gesehen. Besonders hervorheben, möchte ich den U23-Männer Doppelzweier mit Lorenz Lindorfer und Jakob Stadler. Sie haben wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt.“ 

Die gesamte Mannschaftstärke zeigt sich beim anstehenden Trainingslager in Völkermarkt ab 1. August, wo rund 60 Athleten und Trainer am Feinschliff für die Saisonhöhepunkte, die Europameisterschaften in Duisburg (U23-EM) und Belgrad (Junioren-EM) arbeiten. „Jetzt hoffen wir auf 16 gute Tage Trainingslager. Hier wird professionelles Arbeiten gefordert sein, denn diese Zeit ist entscheidend für die weitere Saison. Wir werden hohe Umfänge und starke Belastungen fahren. Ich hoffe auf gute Bedingungen und die Mitarbeit von allen, von Athleten und Trainern“, sagt Sens.

Nachsatz: „Der Stand jetzt in Ordnung, bis zu den Saisonhöhepunkten haben wir aber noch einiges zu tun. Es ist ein sehr langes Trainingslager und wird die Athleten sehr fordern, aber wer Besonderes leisten will, muss besonders arbeiten.“