Mit der U23-Europameisterschaft in Duisburg ist heute, Sonntag, das erste große Saisonhighlight zu Ende gegangen. Für die ÖRV-Athleten durchwegs mit tollen Resultaten. Acht der insgesamt zehn ÖRV-Boote am Start konnten sich in den Top-10 platzieren.

Auf einem tollen fünften Platz beendet Lukas Reim (Einer) die U23-EM. Der Ruderer von Möve Salzburg zeigte bei den U23-EM bis ins Finale mit starken Leistungen auf. „Das war wirklich sehr schade für Lukas, da er auch im Finale wirklich toll gefahren ist. Leider waren die Bedingungen sehr wechselhaft und ihm hat das notwendige Windglück gefehlt“, sagt ÖRV-Coach Wolfgang Sigl. Auch Lara Tiefenthaler beendet die U23-EM im Leichtgewichts-Einer auf dem starken fünften Rang. 

Auf dem sechsten Platz im Endklassement landeten Gabriel Steckl und Mattjis Holler im Zweier ohne. Ihre Teamkollegen vom Leichtgewichts-Zweier ohne (Luca Sauerbier und Jakob Lindner) machten es ihnen gleich und sicherten sich mit Platz sechs im Finale eine tolle Platzierung bei diesen stark besetzten U23-Europameisterschaften. Eine bessere Platzierung war unter den Bedingungen nicht möglich: „Sie hatten wirklich Pech mit dem Wind, das kann man leider anders nicht sagen“, so Sigl.

Johanna Kristof bestritt ihr letztes Rennen der U23-EM im Einer B-Finale, wo sie sich nur der Italienerin Mondelli geschlagen geben musste – Endrang acht. Im Leichtgewichts-Einer der Herren holte sich Severin Erlmoser mit Platz vier im B-Finale den zehnten Endrang. Mit beiden Leistungen zeigte sich ÖRV-Trainer Sigl sehr zufrieden: „Ihre Leistungen darf man ruhig herausstreichen, sie sind wirklich sehr ambitionierte Rennen gefahren.“

Ihren Endlauf bei dieser U23-Europameisterschaft haben der Leichtgewichts-Doppelvierer (Maximilian Riedel, Benedikt Koboltschnig/Lukas Hömstein/Fabian Ortner) und Jovana Stanivuk/ Chiara Halama im Zweier ohne bereits am Vormittag bestritten. Maximilian Riedel, Benedikt Koboltschnig, Lukas Hömstein und Fabian Ortner holten sich im B-Finale den Sieg vor der Crew aus Ungarn und beenden die U23-EM auf Rang sieben. Jovana Stanivuk und Chiara Halama kamen auf Rang fünf ins Ziel und beenden die U23-EM auf Platz elf im Endklassement.

Fabian Gillhofer, Bernhard Öllinger, Benedikt Neppl, Patrick Laggner (Doppelvierer) verpassten gestern nach einem ambitionierten Rennen im Zwischenlauf das Weiterkommen ins Semifinale. 

Resümee von Teammanager Karl Ivanics: „Das war eine U23-EM auf Top-Niveau. Mit den gezeigten Leistungen können wir zufrieden sein. Das war stark gerudert und top gekämpft.“

Endergebnisse

U23-Europameisterschaften Duisburg /GER (5./6. September 2020): 

M1x (Einer): 1. Nicolo Carucci (ITA) 7:00,04 Min.; 5. Lukas Reim (AUT) 7:04,90 Min. – Endrang 5

W1x (Einer): 1. Elisa Mondelli (ITA) 7:59,98 Min.; 2. Johanna Kristof (AUT) 8:01,93 Min. – Endrang 8

LW1x (LG-Einer): 1. Evangelia Anastasiadou (GRE) 7:49,51 Min.; 5. Lara Tiefenthaler (AUT) 8:02,60 Min. – Endrang 5

LM1x (LG-Einer): 1. Malte Koch (GER) 7:15,55 Min.; 4. Severin Erlmoser (AUT) 7:19,79 Min.; – Endrang 10

M2- (Zweier ohne): 1. Dumitru-Alexandru Ciobica/Florin-Sorin Lehaci (ROU) 6:31,59 Min.; 6. Gabriel Stekl /Mattjis Holler (AUT) 6:58,17 Min. – Endrang 6

LM2- (LG-Zweier ohne): 1. Simone Mategazza/Simone Fasoli (ITA) 6:52,19 Min.; 6. Luca Sauerbier/Jakob Lindner (AUT) 7:13,71 Min. – Endrang 6 

M2x (Doppelzweier): 1. Kai Schaetzle/Tim Roth (SUI) 6:32,28 Min.; 3. Lorenz Lindorfer/Jakob Stadler (AUT) 6:36,69 Min. – Endrang 9

W2- (Zweier ohne): 1. Elis Ozbay/Didem Surer (TUR) 7.29,04 Min.; 5. Jovana Stanivuk/ Chiara Halama (AUT) 7:41,49 Min. – Endrang 11

LM4x (LG-Doppelvierer): 1.; 3. Österreich (Maximilian Riedel/ Benedikt Koboltschnig/Lukas Hömstein/Fabian Ortner) 6:11,17 Min.; 2. Ungarn (Henry Egon Bridge/Tamas Fenyodi/Balazs Szollosi/Tamas Czinege) 6:11,44 Min. – Endrang 7

Links:

Offizielle Website der FISA www.worldrowing.com 

Offizielle Website der U23-EM www.duisburg2020.com