Im Rahmen des heutigen Pressegesprächs im Marina Restaurant informierten ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer und Nationaltrainer Carsten Hassing gemeinsam mit Andrea Unger-Posch, Marketingleiterin der Bäckerei Ströck, über die nächsten Meilensteine und die erfolgreiche Sponsor-Zusammenarbeit.

Seit sechs Jahren ist Horst Nussbaumer als Präsident des Österreichischen Ruderverbandes (ÖRV) im Amt und der Weg, den Trainer, Athleten und Vereine mit ihm gehen ist unbeirrt. Das erste gemeinsame Ziel, dass auch wieder rot-weiß-rote Boote bei den Olympischen Spielen dabei sind wurde 2016 erreicht. Nachdem Magdalena Lobnig (Damen Einer) und Paul und Bernhard Sieber (Leichtgewichts-Doppelzweier) sich für die Olympischen Spiele 2016 qualifizieren konnten, sollen auch 2020 in Tokio wieder Boote des ÖRV bei der olympischen Regatta an den Start gehen. Die Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2020 werden bei den Heim-Weltmeisterschaften 2019 in Linz-Ottensheim vergeben. Der bevorstehende Weltcup in Linz-Ottensheim (21. – 24. Juni) ist somit eine Generalprobe. Die Marschroute nach einem erfolgreichen Weltcup-Auftakt in Belgrad mit drei ÖRV-Booten in den Top-6 stimmt.
„Wir sind im zweiten Jahr der Olympiade, die mit den Olympischen Spielen in Tokio ihren Höhepunkt finden wird. Das Jahr 2017 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für den ÖRV. Unsere Athleten konnten bei FISA Events acht Medaillen gewinnen, der Höhepunkt stellte die WM Medaille und der Weltcup-Gesamtsieg durch Magdalena Lobnig dar. Und auch die Saison 2018 hat sehr vielversprechend begonnen. Der erste Weltcup in Belgrad hat uns drei Finalteilnahmen beschert und das nächste Highlight mit dem Heim-Weltcup in Linz-Ottensheim steht unmittelbar vor der Tür, gefolgt von der Rotseeregatta in Luzern, der EM in Schottland und der WM in Bulgarien“, sagt ÖRV-Präsident und ÖOC Vorstandsmitglied Horst Nussbaumer.

Leistungsdichte und Olympia-Kandidaten
Der ÖRV betreut in allen vier Bereichen Olympia-Kandidaten für Tokio: im Leichtgewicht Männer, im Leichtgewicht Damen und in der offenen Klasse der Männer sowie der offenen Klasse der Damen.
Für alle Ruderer ist das Erreichen der Quotenplätze für die Olympischen Spiele eine riesige Herausforderung. Diese Quotenplätze werden bei der WM im Jahr vor den Olympischen Spielen vergeben. Zu unserer aller großen Freude, findet diese WM 2019 in Linz-Ottensheim statt. Somit ist der heurige Weltcup als Testevent sicher sehr aussagekräftig. Für das Organisationskomitee aber vor allem auch für die Athletinnen und Athleten, die heuer diese Regattastrecke besonders genau studieren werden, um hier die alles entscheidenden Quotenplätze bei der WM 2019 erreichen zu können“, versichert Horst Nussbaumer, der selbst dreimal aktiv an den Olympischen Spielen teilgenommen hat.
Beim Weltcup in Linz-Ottensheim (21.-24. Juni) wird der Österreichische Ruderverband mit einer großen Mannschaft an den Start gehen, verspricht Nussbaumer: „Einerseits mit den bereits bekannten ÖRV Mannschaften, die sich gezielt auf die Quoten-WM und anschließend die Olympischen Spiele in Tokio vorbereiten, andererseits werden wir viele Mannschaften der Anschlussklassen an den Start schicken, um ihnen die Chance auf einen Weltcup-Start zu geben.
Hassing: Das große Ziel sind die Olympischen Spiele
Mit dem Aufbau der Olympia-Mannschaft und speziell mit dem Saisonstart beim Weltcup in Belgrad zeigt sich auch Nationaltrainer Carsten Hassing zufrieden. Die stetige Weiterentwicklung lässt Hassing jedoch auch bei Erfolgen nicht aus den Augen: „Natürlich ist es ein guter Start in die Saison, über den man froh sein kann, wir dürfen uns freuen, müssen aber konzentriert weiterarbeiten. Wir haben es geschafft die jungen Leute nach oben zu bringen, das ist auch das klare Ziel für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr. Der Weltcup ist nur ein Zwischenziel, die WM ist auch ein Zwischenziel, das große Ziel sind die Olympischen Spiele. Aber wenn man zwischendurch einen Titel holt, ist das schon ganz ok.”
Bei den Erwartungen für den Heim-Weltcup möchte sich der Däne nicht festlegen: „Ich bin nicht jemand, der die Leistung an Platzierungen festmacht. Wir sind nicht schlecht aufgestellt, und wir arbeiten mit jedem Boot an verschiedenen Dingen. Wir sind auf einem guten Weg, aber wir sind nie zufrieden, sobald man zufrieden ist, ziehen die anderen an einem vorbei.“

Die anderen Nationen an Österreich vorbeiziehen zu lassen, daran denkt auch Horst Nussbaumer nicht: „Ich bin wirklich sehr stolz auf die großartige Arbeit, die wir alle gemeinsam in den letzten Jahren geleistet haben. Der Weg, den wir eingeschlagen haben ist der richtige. Unsere ÖRV-Mannschaften und unsere Trainer verfügen über das Potential und das Vermögen, in der Zukunft erfolgreich zu sein. Diese Mannschaften bestehen aus echten Ruderern, die mit der gewissen Demut vor der Herausforderung aber auch mit dem gehörigen Mut und Selbstvertrauen ausgestattet sind, um gegen die besten Ruderer der Welt antreten zu können und mitten in der Weltspitze die für sie und uns so wichtigen Top-Ergebnisse zu holen.“
Bäckerei Ströck gibt als starker Sponsor Rückhalt
Den erfolgreichen Weg des Österreichischen Ruderverbandes begleitet und macht mit ihrem Sponsoring seit Jahren die Bäckerei Ströck möglich. Irene Ströck, Geschäftsführerin der Bäckerei Ströck: „Seit 1992 unterstützen wir die österreichischen Ruderathleten. 2014 haben wir unsere Sponsortätigkeit auf eine noch breitere Basis gestellt und uns entschieden, als Hauptsponsor des Österreichischen Ruderverbands tätig zu werden. Es ist uns wichtig, ein vertrauensstarkes Umfeld gemeinsam mit dem Präsidenten und dem Sportdirektor aufzubauen und den Athleten den Raum geben zu können, den sie für ihre Entwicklung brauchen. Mit dem Österreichischen Ruderverband haben wir einen Partner, der mit seinen Mitarbeitern weit über das normale Maß engagiert agiert. Sport und Ernährung gehen ganz eng Hand in Hand. Denn SportlerInnen interessieren sich neben Trainingsplänen und Equipment auch dafür, wie sie durch die Ernährungsweise ihren Körper natürlich unterstützen können. Mit unseren Produkten geben die Athleten ihrem Körper nicht nur den notwendigen „Kraftstoff“, sie unterstützen ihn auch beim Aufbau und bei der Regeneration. Ich bin mir sicher, dass mit den aktuellen Erfolgen schnell wieder neue Glanzzeiten auf den Rudersport zukommen werden. Es freut uns sehr, hier langfristiger Wegbegleiter sein zu können.“

 

Fotocopyright: Ströck/Julia Geiter